Es war eine Zeit des Leidens und nur selten eine der Freude.
Trotz so manch seltsamen Lehrer und Lehrerinnen, abgeschriebenen Hausaufgaben und anderen Tricks, habe ich es irgendwie geschafft. Diese Seite ist nur für meine ehemaligen Mitschüler interessant.
Hier eine kürze Revision der Highlights:
Herr S. (Lateinlehrer):
Er besaß einen besonderen Fimmel und hatte in seinen schlechten Tagen etwas Probleme unsere Hausaufgabenhefte anzufassen. Wenn er dann jedesmal herumging, um unsere oft kopierten Hausaufgaben zu überprüfen, dirigierte er mit einem Stift uns an, die Seiten umzublättern. Angeblich soll er einmal eine Biene (die kleinen harmlosen Viecher sind immer wieder ein gerngesehener Grund einer kollegtiven Schauspieleinlage der Schüler) mit einem gezielten Klassenbuch-Wurf mit der Kante erlegt haben.
Frau W. (Kunstlehrerin):
Der Frau konnte man es auch nie Recht machen. Sie war immer mit einem unzufrieden. Merkwürdig auffällig war, dass alle mit Wechsel in ihren Kunst-Kurs um exakt zwei Notenstufen heruntergestuft wurden.
Einmal, als der Unterricht wiedereinmal wegen irgendeiner nichtssagenden Demonstration ausgefallen war, konnten wir uns entscheiden, ob wir zur Demo gingen, oder zum Kunstunterrricht. Da wir es uns wegen ihrem Notensystem nicht leisten konnten zu fehlen, gingen wir zu ihrem Unterricht, wurden blöd von ihr angemacht und bekamen ne ABM-Maßnahme aufgebrummt.
Herr W. (Englisch- und Sportlehrer):
Dieser Herr war mehr Sportlehrer als irgendwas anderes. Mit ihm sind wir mal im Klassenverband Golfen gegangen und mit Fahrrädern durch den Aachener Wald gefahren.
Englisch konnte er mir und uns anderen nicht wirklich beibringen. Daher mussten wir größtenteils den Englischunterricht in Deutsch abhalten. McBeth in Deutsch, auch nicht schlecht.
Frau A. (Deutschlehrerin):
Ungefähr die Hälfte der Stunde ging schon mal für die Kontrolle der meist nicht vorhandenen Hausaufgaben drauf. An den Rest der Stunden kann ich mich nicht erinnern, weil ich so wie viele andere einschliefen. Das ging schon soweit, dass wir weniger Schlaf für die Nacht einplanen konnten, weil wir sagten, dass wir ja eh morgen in Deutsch den Schlaf nachholen könnten.
Frau Dr. B. (Philosophie-Lehrerin):
Diese konnte echt nerven. Was sie unter normalem Reden verstand, haben wir Schreien genannt. Die Stunden wären ja einigermaßen erträglich gewesen, wenn sie nicht einen plötzlich mit der Frage “Ja, was ist Ihre These dazu?” aus dem Schlaf gerissen hätte. Hausaufgaben wurden hier auch nicht gemacht. Wenn man dran gekommen war, dann hat man einfach gesagt, man hätte Probleme mit der Aufgabe gehabt und stellt eine mehr oder weniger sinnvolle Gegenfrage. Das hat sie für den Rest der Stunde beschäftigt.
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